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Für RESPEKT und SICHERHEIT

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Gegen sexualisierte Übergriffe im Sport. Einer von 5 Aktiven wird Opfer von sexuellen Übergriffen im Sport. „Bei uns gibt`s das nicht“ ist eine der meistverwendeten Aussagen im organisierten Sport, um sich nicht näher mit diesem Thema beschäftigen zu müssen.

Jede*r kann einen Beteitrag leisten!

Die online Schulung für alle Vereinsvertreter*innen, Trainer*innen, Sportler*innen und Eltern!

Definition/en

In einer engen Definiton werden darunter erzwungene sexulle Handlungen wie  NÖTIGUNG oder VERGEWALTIGUNG verstanden; die auch per Strafgesetzordnung geahndet werden

In einer weiten Definition umfasst das Problemfeld der sexualisierten Gewalt auczh SEXUELLE BELÄSTIGUNGEN, wie ...

Worte

sexistische Witze, abwertende oder anzügliche Bemerkungen, Beleidigungen aufgrund des Geschlechts und / oder der sexuellen Orientierung, aber auch ungewollte Komplimente

Gesten

Obszöne und anzügliche Andeutungen

Bilder

Zeigen pornographischer Darstellungen

Exhibitionismus

Zeigen von intimen Körperteilen

Handlungen

mit und ohne direktem Körperkontakt, z.B. Andeutungen oder Durchführungen unerwünschter Berührungen intimer Körperbereiche

Voyeurismus

Zuschauen beim Umkleiden oder Duschen

ungewollte Angebote

Einladungen oder Geschenke

Link dazu: https://www.youtube.com/watch?v=P17aOXiIaZI 

PRÄVENTION von sexualisierten Übergriffen im Sport

Aufmerksamkeitsstruktur entwickeln

  • Verankern Sie das Thema im Leitbild in der Satzung Ihres Vereis oder Verbandes.
  • Benennen Sie in Ihrem Verein oder Verband Beauftragte, die für das Thema und die Umsetzung in ihrer Organisation zuständig sind.
  • Richtien Sie in Ihrer Organisation Servicestellen Vertrauenspersonen ein, an die sich betroffene Personen wenden können.
  • Kommunizieren Sie das Thema regelmäßig bei Sitzungen, auf Ihrer Website, in Ihrem Vereins- oder Verbandszeitschrift, mit Flyern, Aus- und Fortbildungen etc.

Infrastrukturelle Maßnahmen setzen

In Sport- und Trainingsstätten lassen sich, oftmals sogar mit geringem Aufwand, maßnahmen zur Sensibilisierung, aber auch zur Verhinderung von Fällen sexualisierter Übergriffe durchführen.

  • Gestalten Sie Trainings- und Sportsituationen transparent.
  • Stellen Sie eine offene Kommunikationskultur und Vieraugengesptäche in prinzipiell zugänglichen und einsehbaren Räumlichkeiten
  • Machen Sie das Thema an Sportstätten in Hausordnungen, durch Plaketten, Plakate, Aufkleber, Banner, Flyer etc. sichtbar.
  • Bieten Sie größtmöglichen Schutz in getrennten Umkleide- und Duschsituationen (unterschiedliche Zeiten zum Umziehen, provisorischer Sichtschutz, etc.).

Mädchen und Buben stärken

Starke Kinder sind seltener Missbrauchsopfer. Stärken Sie die Kinder und Jugendlichen in ihrem Srlbstbewusstsein und in ihrer Selbstbehauptungsfähigkeit, damit die Gefahr, potentiale Opfer zu werden, verringert wird.

  • Binden Sie Mädchen und Buben in Maßnahmen zur Sensibilisierung und Enttabuisierung mit ein.
  • Thematisieren Sie Kinderrechte und bieten Sie Workshops zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
  • Setzen Sie gezielte Maßnahmen zur Elternarbeit und Elternschulung.
  • Informieren Sie auch die Kinder und Jugendlichen in Ihrem Verein/Verband über das Thema und beteiligen Sie sie an Entscheidungen, die sie selbst betreffen.

MitarbeiterInnen und TrainerInnen qualifizieren

  • Verankern Sie das Thema sexualisierter Übergriffe in ÜbungsleiterInnen-, InstruktorInnen- und TrainerInnenausbildungen.
  • Erarbeiten Sie in Ihrem Team einen Ehrenkodex zur Unterzeichnung für Ihre ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen.
  • Bieten Sie Aus- und Fortbildungen zum Thema an.
  • Verlangen Sie eine Strafregisterbescheinigung von Ihren MitarbeiterInnen.

Wenn doch was passiert?

Vertrauensstelle vera*

Erste unabhängige Vertrauens- und Anlaufstelle für Betroffene aus Kunst, Kultur und Sport

Wer kann sich an vera* wenden?

  • Sportler*innen und Betroffene von Belästigung und Gewalt im Sport, egal ob organisierter Breiten-Leistungs- oder Spitzensport.
  • Haupt- und ehrenamtlich tätige Personen (Trainer*innen, Betreuer*innen, Schiedsrichter*innen, Vertrauenspersonen, etc.) und Erziehungsberechtigte, die Fragen zu einem Vorfall oder einem Verdacht haben, oder selbst Betroffene von Belästigung oder Gewalt im Sport sind.
  • Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen oder Personen, die von Machtmissbrauch, Belästigung und Gewalt in Kunst und Kultur unmittelbar oder mittelbar betroffen sind oder waren, unabhängig von ihrem Anstellungsverhältnis.
  • Die Vertrauensstelle kann weiters von jeder Person kontaktiert werden, die in Kunst und Kultur Zeug*in von Machtmissbrauch, Belästigung oder Gewalt ist oder war.
    Kompetente Berater*innen mit Expertise in Kunst, Kultur und Sport
    Die Berater*innen bei vera* sind u.a. ausgebildet in: Gesprächsführung, Krisenmanagement, Casemanagement und kennen die Kulturlandschaft und die österreichischen Sportstrukturen genau.

vera* ist sowohl für Kinder & Jugendliche als auch für Erwachsene da!


In der individuellen Fallarbeit geht es darum, Betroffene zu unterstützen. In einem weiteren Schritt soll auf Systemebene angesetzt werden, um Organisationen zu sensibilisieren und Bewusstseinsbildung anzuregen.


Weitere Informationen unter: www.vera-vertauensstelle.at  und safesport.at  

Film für Kinder:

Film für TrainerInnen und Trainer:

Film für Eltern:

Rückfragen u. Beratung:

Mag. Annemarie Göschl



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