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Sportausübung ab 1. Mai 2020 - ASVÖ-NÖ auch am Feiertag aktuell

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Sportausübung ab 1. Mai 2020 - ASVÖ-NÖ auch am Feiertag aktuell

Bezugnehmend auf unsere gestrige Aussendung möchten wir nun auf die kurz vor Mitternacht publik gewordene Verordnung eingehen, die den Sportbetrieb ab 1. Mai 2020 näher regelt.

Wir möchten uns explizit bei unserer Bundesorganisation, rund um Generalsekretär Mag. Paul Nittnaus, für die schnelle Informationsweiterleitung bedanken.

Somit können ab sofort Outdoor-Sportstätten wieder für die Sportausübung genutzt werden, und zwar für jene Sportarten, deren typische Ausübung einen Mindestabstand von zwei Meter aufweisen kann. Dies bedeutet, dass Mannschaftssportarten – zumindest bis 15. Mai 2020 – vorerst nicht ausgeübt werden – auch nicht im Einzeltraining. Kampfsportdisziplinen ohne Körperkontakt (z.B. Kata Karate, Lubki) dürfen bereits ausgeübt werden. Die Verordnung ist von 1. Mai bis 30. Juni 2020 gültig.

Es ist darüber hinaus zu beachten:

  • Der Mindestabstand bei der Sportausübung von zwei Meter muss eingehalten werden. Ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.
  • Weiters dürfen geschlossene Räumlichkeiten auf der Sportanlage (zum Beispiel Garderoben und andere Innenanlagen) nur dann betreten werden, wenn es für die Ausübung der Sportart unerlässlich ist (etwa wenn dort persönliche Sportausrüstung verwahrt ist). Dabei ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen.
  • Trainingsgruppen dürfen maximal zehn Personen umfassen (bei Kindern sechs und eine Aufsichtsperson) und sollten in der gleichen Zusammensetzung bleiben.
  • Zuschauer dürfen die Sportstätte nicht betreten.
  • Auch der Gastronomiebereich, Kantinen und das Vereinsheim müssen bis 15. Mai 2020 geschlossen bleiben.
  • Wettkämpfe auf überregionaler Ebene (auch ohne Zuschauer) sind nicht gestattet.
  • Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei ist eine Gruppengröße von maximal sechs zu Beaufsichtigenden empfehlenswert. Eine Volljährige Aufsichtsperson kann bis zur maximalen Gruppengröße beaufsichtigen.
  • Personen, die Symptome aufweisen oder sich krank fühlen, dürfen am Sportbetrieb nicht teilnehmen.
  • Generell wird eine risikoarme Sportausübung empfohlen.
  • In Kenntnis von der Nichteinhaltung der Maßnahmen können Sportstättenbetreiber einen Platzverweis aussprechen.
  • Auf Angehörige von Risikogruppen (z.B. Vorerkrankungen wie Diabetes oder Immunsuppression) ist besondere Rücksicht zu nehmen. Diese dürfen nur allein trainieren.
  • Die allgemeinen Hygieneregeln (regelmäßiges Händewaschen, nicht mit den Händen ins Gesicht greifen, in Ellenbeuge oder Taschentuch Husten oder Nießen) sind einzuhalten.
  • Darüber hinaus sind Sportgeräte, die mit den Händen berührt werden (z.B. Hanteln, Schläger), bevor eine andere Person sie benutzt, zu desinfizieren.
  • Auf die Bildung von Fahrgemeinschaften für die Anreise zur Sportstätte ist zu verzichten. Davon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Hier der Teil der Verordnung, der explizit auf den Sport eingeht im Wortlaut:

Auch Freizeiteinrichtungen wie Indoorspielplätze und Bäder (ausgenommen Oberflächengewässer ohne Badebetrieb) dürfen von Besuchern nicht betreten werden. Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind untersagt. Sportveranstaltungen sind dabei explizit genannt.

Die Verordnung voller Länge finden Sie hier. Außerdem haben einzelne Sportfachverbände bereits eigene Handlungsempfehlungen herausgegeben, so etwa für den Bogensport, Leichtathletik, Segeln und Surfen und der Schützenbund.

Wir hoffen, mit dieser Aussendung etwas mehr Klarheit gebracht zu haben.

Bitte halten Sie weiterhin Abstand und bleiben Sie gesund.



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