Main area
.

eSport: Immer beliebter und kompetitiver - deswegen eine Sparte des Sports?

zurück
eSport: Immer beliebter und kompetitiver - deswegen eine Sparte des Sports?

Bereits im Zuge der Sport Austria Summit ExpertInnentagung wurde das Thema E-Sport maßgeblich diskutiert. Ziel dieser Veranstaltung war es, den SportvertreterInnen einen Überblick über die Aspekte, Entwicklung und Player im eSport zu geben und auch zur Diskussion anzuregen. Dabei wurde der eSport aus dem rechtlichen Blickwinkel und aus der Vermarktungssicht beleuchtet, laufende Projekt vorgestellt und auch Vortragende aus Deutschland und Dänemark um ihre Meinung gebeten.

Am Beispiel des 16-jährigen Österreichers David „Aqua“ Wang, der am Wochenende die „Fortnite“-Weltmeisterschaft für sich behaupten konnte, kann man erkennen, dass hinter eSport viel mehr steckt, als nur das altbekannte Spielen auf der Konsole. Bei der Weltmeisterschaft waren knapp 20.000 Zuschauer im Arthur Ashe Stadium in Flushing Meadows und auch das erreichte Preisgeld in Höhe von drei Millionen Dollar spricht für sich.

Klar ist, dass die Leistungen der professionellen eSportlerInnen ohne Zweifel den Leistungen von ProfisportlerInnen nahekommen. Sie müssen auf ihre Ernährung achten, müssen körperlich fit sein und es bedarf einer ausgeprägten Hand-Augen-Koordination.

Es stellt sich allerdings eine entscheidende Frage: Wie sieht es mit dem Breitensport aus? Ist es möglich den eSport in den Breitensport einzuführen und die eSportlerInnen dazu zu bewegen, nicht nur vor dem Fernseher, vor dem PC oder Handy zu sitzen, sondern sich aktiv zu bewegen?

Um den eSport auch in den Sport zu integrieren bedarf es daher mühevoller Arbeit. Die eSport-Vereine müssen ihr Angebot derart ausrichten, dass auch BreitensportlerInnen ermöglicht wird, Workshops zu optimaler Ernährung, Trainingseinheiten mit aktiver körperlicher Bewegung zu besuchen und Aufklärungsarbeit hinsichtlich des Bewegungsmangels im Zuge des Computerspielens leisten.

Der österreichische Sport befindet sich im Umbruch und Digitalisierung gehört zum Fortschritt – jetzt liegt es an uns – was machen wir daraus?



zurück