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Tischtennis: Doppelerfolg beim Heim-Restart!

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Tischtennis: Doppelerfolg beim Heim-Restart!

Nachdem die Damen-Bundesligamannschaft des Tischtennisverein Tulln leider coronabedingt mehr als 3 Monate keine Spiele austragen konnte, fand am Wochenende des 20. und 21. Februar 2021 der Restart der Meisterschaft in der Musikmittelschule Tulln statt. Selbstverständlich erfolgte dieser unter strengen Auflagen, die unter anderem die Testung aller anwesenden Personen, die Erfassung sämtlicher Kontaktdaten sowie die durchgängige Tragepflicht von FFP2-Masken außer bei der Sportausübung beinhalteten.

Die Freude im Lager der Tullnerinnen war bereits im Vorfeld sehr groß, standen doch mit dem tschechischen Neuzugang Veronika Tuslova, die aufgrund ihrer Coronainfektion in den ersten beiden Runden nicht zum Einsatz kommen konnte und nun endlich ihr Debüt feierte und Punktegarantin Andrea Botkova erstmals unsere beiden Topspielerinnen zur Verfügung.

Diese beiden waren es auch, die im Niederösterreich-Derby gegen Oberes Triestingtal/Guntramsdorf mit jeweils zwei ungefährdeten Einzelsiegen für einen starken 4:2-Erfolg sorgten. Lara Taborsky konnte bei der knappen 2:3-Niederlage gegen Daniela Magerle schon sehr gutes Tischtennis zeigen, verpasste es jedoch knapp, den Sack zuzumachen.

Beim zweiten Match gegen TTC Olympic (Wien) avancierte das 14-jährige Nachwuchstalent dann zur Matchwinnerin, indem sie sowohl Valeria Spasskaia als auch die starke Ungarin Rita Piros jeweils mit 3:0 bezwingen konnte. Gewohnt souverän waren auch Andrea und Veronika, weshalb sich die Gelegenheit bot, unser Teamküken Nina Skerbinz (11 Jahre) einzuwechseln und ihr ihr erstes Bundesliga-Heimspiel zu ermöglichen.

Obwohl sie dabei sichtlich nervös agierte, konnte man bereits ihr enormes Potenzial erahnen. Auf jeden Fall eine sehr wertvolle Erfahrung für unsere Neo-Nationalteamspielerin!

Am Sonntag wartete mit den Tabellenführerinnen SPG Honda Dietach und der ungeschlagenen Ungarin Adrienn Kovacs ein sehr harter Brocken. Auf Seiten Tullns schickte Coach Hammerschmid (22 Jahre) mit Veronika Tuslova (22 Jahre), Lara Taborsky (14 Jahre) und Nina Skerbinz (11 Jahre) ein blutjunges Team mit dem rekordverdächtigen Durchschnittsalter von 15,67 Jahren ins Rennen. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell mal der Älteste im Team sein werde…“, schmunzelt Hammerschmid „…aber wir wollen unseren konsequenten Weg der Nachwuchsförderung weitergehen und ihnen diese Erfahrung gegen hochklassige Spielerinnen ermöglichen.“

Und beinahe wäre den jungen Tullnerinnen sogar die Sensation gelungen. Doch der Reihe nach. Gleich zu Beginn forderte die jüngste Tullnerin Nina Skerbinz ihre Gegnerin Birgit Eschinger voll und hatte beim Stand von 1:2 und 10:9 im vierten Satz zweimal enormes Pech mit dem Netz, wodurch sie sich knapp geschlagen geben musste. Plangemäß brachte Kovacs dann Dietach mit einem Sieg gegen Taborsky Dietach 2:0 in Führung. Doch die Antwort der Tullnerinnen ließ nicht lange auf sich warten. Sowohl Veronika Tuslova als auch Lara Taborsky gewannen ihre beiden anschließenden Einzel mit 3:2 und sorgten wieder für den Gleichstand.

Im Anschluss kam es zum Duell der beiden jüngsten Spielerinnen der Liga. Es standen sich die beiden U13-Hoffnungen Nina Skerbinz (11 Jahre) und Celine Panholzer (12 Jahre) gegenüber. Als krasse Außenseiterin hielt Nina über weite Strecken sehr gut mit und war im knappen vierten Satz wieder nicht vom Glück verfolgt, weshalb sie sich letztendlich 1:3 geschlagen geben musste. Den Endstand von 2:4-Endstand aus Tullner Sicht fixierte eine überragende Adrienn Kovacs gegen die zu diesem Zeitpunkt mit Schmerzen in der Schulter kämpfende Debütantin Veronika Tuslova.

„Eigentlich unglaublich, dass wir mit dieser unerfahrenen Mannschaft mit dem Tabellenführer mithalten konnten und sogar Chancen hatten, ein Entscheidungsdoppel zu erzwingen. Aber ich kann unserer Mannschaft da gar keinen Vorwurf machen, das gehört zum Entwicklungsprozess dazu.“, ist Mannschaftskapitän Andi Hammerschmid mit den gezeigten Leistungen vollauf zufrieden.

Und er lässt auch gleich eine Kampfansage folgen: „Wenn man bedenkt, dass Veronika fast 4 Monate keinen Schläger in der Hand hatte, wir mit unserer Spielertrainerin Andrea Botkova eine der stärksten Spielerinnen der Liga zur Verfügung haben und unsere Mädels von Woche zu Woche stärker werden, wird in Zukunft auf jeden Fall mit unserer Mannschaft zu rechnen sein.“

Der ASVÖ-NÖ gratuliert und wünscht auch weiterhin alles Gute! 



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